Texte von Andreas Bäumken

Hier kannst du das neue Buch von Andreas kaufen:

An dieser Stelle findest du nun einige neue Texte, aber auch ein paar Ausschnitte aus dem Buch. Texte über die Liebe, das Leben und was Andreas noch so bewegt. Viel Spaß beim Lesen!

Ruf deines Windes

Der Sommerwind wehte von jenseits herein.

Er verweilte hier, nur um dein Haar zu berühren und er rief: “Geh, geh mit mir. Singen wir doch schon solange zusammen die Lieder des goldenen Sandes am Strand.”

Du und ich, zusammen im Wind, die Tage und Nächte flogen vorbei. Ständiger Wandel unter blauem Himmel. Doch irgendwann, irgendwann hast du mich, diesen Wind, verloren.

Dann kamen die Herbst- und Winterstürme. Einsamkeit. Alleine. Nur eine restliche Sehnsucht, sie blieb. Sangst seitdem die stürmischen Schlaflieder in der Nacht. Seufzt dem launischen Freund, dem Sommerwind, nach…

… deinem warmen Sommerwind.

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Preis der Liebe

Ich weiß nicht, ob ich überhaupt etwas kenne, gut kenne. Doch vermutlich kann ich mit all diesen Geschichten und Büchern, die ich verkaufe niemanden anlügen. Suchte ich dich schließlich überall, selbst am Ende der Welt, die überhaupt kein Ende hat. Vielleicht um etwas hinter mir zu lassen.

Ja, alles ist frei, die Jagd nach Geld…, aber die Liebe wird mehr kosten als unser Brot.

Hat mich mein Meister doch tatsächlich einfach so stehen lassen, ist abgehauen.

Nun ist das ganze Wasser weg, in dem ich meinte, einfach zu segeln, in einer fremden Welt, in der ich mich selbst nicht mehr kenne. Die Hand vor dem Mond, im freien, dunklen Fall, ohne das Gold.

Liebe Freunde, wir sind, glaube ich, im falschen Kampf gelandet. Ich kann selbst nicht lesen, was ich schreibe. Lebe in einem Körper, doch unser Meister ist gegangen. Irgendetwas hat mir alles genommen. Wie ein verletztes Tier kauere ich, kann den Schmerz nicht mehr ertragen. Die Seele ist fort, doch ist es Zeit, alles das hinter sich zu lassen.

Ich legte mich in das Bett, mit dem warmen Gefühl im Fluß. Dabei sah ich noch die Ufer. Mit leeren Taschen stand ich da, die nicht wussten, was es bedeutet, arm zu sein. Wartete auf die Tür, die du mir geben wolltest, doch stand ständig vor Mauern. Dabei war ich mir sicher, etwas zu hinterlassen.

Finde es nicht, selbst nicht einmal in meinem grauen Haar. Scheint es doch irgendwo eingesperrt. Und wenn meine Söhne Männer sind, werden sie verstehen, was ich meine.

Die Hand vor dem Mond, im freien, dunklen Fall, ohne das Gold, denn:

Ja, alles ist frei, die Jagd nach Geld…, aber die Liebe wird mehr kosten als unser Brot.

Sie hat nämlich einen Preis, den nicht jeder bereit ist, zu zahlen.

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Leben liebt dich immer

Wer weiß welch Abenteuer du erlebst, doch noch bist du davon soweit entfernt. Der Ozean der Tiefe und das Leben, seine Wellen, an dessen Oberfläche.

Das Wunder dreht und dreht sich weiter. Der Hunger nach all den Möglichkeiten. Was ist Leben überhaupt? Geht es verdeckt, aber doch schon so ewiglich, in eine neue Runde? Da ist die dunkle Seite von Reichtum und Zauber, aber Kraft scheint scheint selbst durch das Herz, welches gerissen.

Siehst du, wie das Leben dich liebt? Kannst du in den Stürmen stehen, selbst wenn du dich gehasst fühlst? Ich werde still stehen, aber auch tanzen; dabei vergessen woher ich komme und was ich erfahren wollte. Will lieben, leben, reisen, doch manchmal werde ich mich erinnern. Im Schmerz, der Ohnmacht, der Hilflosigkeit wird es brennen. Im Scheiterhaufen Leben wirst auch du die Wunder bemerken und lichterloh brennend am eigenen Körper erfahren.

Das Wasser des Ozeans, so klar und rein, in Ekstase und dann doch wieder so still. Fließendes Gold, im gebrochenen Herzen. Du, wir, ich sind alle aus dem selben Sternenstaub, Körper enstehen und vergehen. Was für ein Wunder, welches wir absolut nicht mal ansatzweise erahnen.

Höchste Extase der Momente, selbst in der tiefsten Dunkelheit. Lebendig wirst du dort die Wahrheit erkennen.

Deine Wahrheit!

Bist du bereit? Dann tauche ein!
Denn, was immer auch geschieht, du bist geliebt.

Vom Leben geliebt.

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Ich liebe dich

Selbst… gehen alle Lichter aus, und die Zeit der Monster unter dem Kissen ist abgelaufen, sagst Gute Nacht, dann

Hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Wir… sind Er(wach)sen, jedoch nie perfekt, Wir haben die meisten Monster verjagt und kennen unsere Fehler, einander.

Doch, hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Willst… schlafen für immer und doch machst du Licht. Hauchst mir ein letztes Wort ins Herz, was keine Dunkelheit zulässt. Keine.

Doch, hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Hab… keine Angst. Verjage alles. Wirklich alles. Doch beißt du dir auf die Zunge, steckst du fest in der Stille. Vergib dir.

Doch, hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Hörst… du diese Musik, so laut wie das Gebrüll eines Löwen? Hast ein so großes Herz, so groß, unermesslich. Aber brauchst dich dafür nicht schämen.

Denn, hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Hör… auf, dich zu verstecken. Komm schon, komm. Lass uns zusammen singen, in allen Shows, selbst sollten uns die Worte ausbleiben.

Hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Erinnern… wir uns. Nur erinnern, denn es gibt nicht zu lernen. Nachts, wenn alles schläft, lass uns spielen, obwohl uns doch so viel verboten wurde.

Hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Lass… uns zusammen singen, komm schon. Denn du musst keine Angst mehr haben. Riskiere es und fang an zu singen. Sing!

Dabei hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Liebe… kannst du nicht kaufen, niemals. Versuche es auch nicht einmal. Schlägt doch ein Löwenherz für dich. Nur für DICH!

Doch hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Ja… ich weiß, bin nicht perfekt und auch weit davon entfernt. Kein Stern. Doch eines, eines stelle nie in Frage:

Hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Hast… manchmal aufgegeben. Manchmal. Doch wirst du meine Art Liebe spüren, solltest du auch noch so laut aufschreien.

Hey, hör zu, hör zu: Ich liebe dich.

Denn… mein Herz, es schlägt nur für dich. Manchmal wütend, still, voller Tränen, schützend und verschlossen halte ich dich.

Ich liebe dich.

DANKE, aus tiefstem Herzen.

Du hast dich entschieden: Liebe! Erinnere dich!

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Sprache der Stille

Stille Sprache, alle Wesen sprechen sie, nicht begrenzt von Zeit und Raum, sondern durch alles Leben verbunden.

Lausche ihnen, was sie zu sagen haben. Du kannst sie fühlen und hören. Verbindungen entstehen still, ganz sanft.

Öffne dich, sei nackt, selbst wenn es brennt. Auch du bist dieser Sprache mit Bergen, Bäumen, Himmel, Meeren mächtig. Du kannst sie alle reden hören, still. Eine stille Sprache, die keines Wortes bedarf.

Du weißt, wenn sie tanzend Millionen von Liedern singt. Wie ein kühler Wind weht sie still umher. Sie lacht mit dir, feiert Feste, ohne dass ein Wort fließen muss.

Ist wie warmer Regen auf der Haut. Du schwankst, wirst schwach und ertrinkst in dieser Stille, ohne Namen, ohne eine Antwort auf ihr leises Trommeln.

Du wirst ihr zu Füßen liegen, ihrer Schönheit nicht widerstehen. Sie ist wie ein Königreich. Inniglich liebt sie dich in zärtlicher Stille.

Alles Wehren zerbricht wie im Feuer. Nur erreichen wirst du sie nie. Sie, deren Flamme du gerne sein willst.

Ihre Anmut trifft deine Tiefen. Sie lässt dich niemals los, niemals. Denn ließe sie dich fallen, wärst du getrennt, wenn auch mit einem Lächeln auf sie gerichtet.

Ihr Atem haucht: „Geh mit mir, mit mir an den Rand. Geh…“

Diese Sprache könnte weh tun. Tut sie wohl schon längst, ewiglich. Durch nichts, was du sagst, kann sie sterben, niemals.

Ihre Stimme, ihre Momente. Sie hört sich an wie ein Singen.

Ich liebe sie …

diese Sprache der Stille.

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Geliebte

Nie habe ich so geliebt.
In mir ein Meer, doch ich werde gehen.
Ich muss es tun. Lebewohl Geliebte.
Ich reise weit und doch tue ich es nicht.
Trage dich in meinem Herzen,
meinem Geist und in meiner Seele.

Lebe einfach in einer Welt,
doch bin ich nicht von dieser Welt.
Eine Welt lebt in mir.

Ich atme dich tief, wo doch du mich beatmest.
Ich nehme dich auf, nehme dich an.

Jeder Augenblick zu dir ist ewiglich,
verbunden, treu, vertrauend, dankbar,
annehmend, geduldig, ahnend, gespannt,
lächelnd, glücklich, friedlich, himmlisch.
Du bist ein Geschenk in Gnade, höchstes Gut.

Ich habe dich weinen sehen. Habe dich lächeln sehen.
Habe dir eine Weile beim Schlafen zugesehen.
Ich kenne deine Ängste und du meine.
Wir hatten unsere Zweifel und doch ist alles gut.
Ich liebe dich, kann nicht ohne dich.
Ich halte deine Hand, selbst wenn du schläfst.

Erinnern wir uns. Bunt, wild,
lebendig, verrückt, sanft, still.
Geliebte, nimm mich!

Nimm mich wie ich bin, denn ich nehme dich wie du bist.

Danke Geliebte

Danke Leben

Danke Liebe

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Du bist

Du bist gewesen
und du wirst sein.
Du hast gesehen
und du wirst sehen.

Du weißt, wenn ich aufstehe
und wenn ich falle,
wenn ich komme oder gehe.
Du hängst die Sterne auf, den Mond
und bewegst das Meer.
Doch trotzdem kennst du mich.

Du bist gewesen
und du wirst sein.
Du hast gesehen
und du wirst sehen.

Vor deinen Augen bleibt nichts verborgen.
Wohin ich auch gehe, du findest mich.
Du kennst jedes Detail meines Lebens,
bist Gottt und du verpasst nichts.

Höre diese Stimme,
sie flüstert, sie singt.
Sie schreit manchmal auch,
wenn der Ozean bricht, wie eine Welle.
Doch fällt alles in Stücke.

Aber du bist ALLES, ALLES:
Mann, Frau, Vogel, Kind,
Wolken, Himmel, Stein in einem Bach…
So flüstert die Welle mitten im Ozean:

„Hier bin Ich.“

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Liebe ist!

Mal ganz ehrlich, was wissen wir schon über Liebe? Wieviel darüber, was Liebe ist?

Sinne, Gefühle, Emotionen, Gedanken, ist all das tatsächlich Liebe?

Du Wesen Mensch sagst ständig, dass du liebst… Deinen Mann, Deine Frau, Deine Kinder… Und doch führst du Kriege. Diese, deine Liebe, kennt Neid, Hass, Wut, Angst, Ehrgeiz, Perfektion… Sie macht alles verderblich. Dieser Qualm soll Liebe sein?

Weißt du also wirklich, was Liebe ist? Sie nicht zu kennen, ist doch das Wunderbare an ihr, in voller Schönheit. Etwas nicht zu kennen, bedeutet nicht, dass du zweifeln musst. Sie kann dich überall erwischen (geschehen), jeden Moment. Im Augenblick des Sonnenauf- oder -untergangs, im Rauschen eines reißenden Flusses, mit Blick in den klaren Nachthimmel, bei einem Spaziergang. Sie ist stetig, überall und so viel tiefgreifender.

Doch beschreiben lässt sie sich nicht. Kein Wort ist ihrer würdig.

Sie ist einfach da, einfach so. Sie IST eben.

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Nicht – Zwei

Du und ich, wir waren schon immer miteinander, noch bevor wir wussten, dass der andere überhaupt da war. Wir gehören zusammen, genauso wie ein Atemzug, der die Luft braucht.

Du hast gerufen und ich kam gerannt. Trotz all der verdammten Höhen und Tiefen schlagen unsere Herzen im gleichen Rhythmus. Ich kann dir nicht entkommen Geliebte.

Sind wir doch durch tiefste Dunkelheit geritten, die, welche mir immer die Richtung gezeigt hat, völlig verzweifelt dieser Krankheit. Doch bist du mit mir zum Licht geritten.

Gnade hat mich erfasst, einfach so. Du hast mich geküsst, Geliebte, immer wieder. Vielleicht nicht perfekt, doch du bist da. Die Einzige, die da ist, immer und ewiglich.

Nur wir zwei, wir Nicht – Zwei. Die ganzen leeren Momente, ich liebe sie – DICH. Du bist das Einzige was hält, wenn alles andere wegbricht. Die scheinbar köstlichste Beziehung.

Du bist die Manifestation der Welt, denn sonst gäbe es alles das nicht. Du bist der ewigliche Samen, die schönste Blüte. Du lässt blühen und verblühst, bist überall.

Kannst du es sehen? Ein Blühen – ein Verblühen. Ein Finden und doch auch wieder Verlieren. Blüte an der Quelle, derer du entspringst. Wer das sieht, sieht dich, in Gnade.

Nektar, dessen Duft, so kostbar, so tief ist. Mach mit mir was du willst, hörst du? ICH LIEBE DICH. Du bist die Malerin, ich die Form und dein Werk zugleich. Nicht – Zwei!

Bist Ozean und Zyklon zugleich. Ich atme dich ein, immer tiefer, nehme dich ganz auf und an, so wie es – wie du – bist. Denn du trägst und nährst mich in jedem Moment.

Wir Nicht – Zwei, die Schultern aneinander legend und in offenen Armen, in vollster Schönheit. Das ist Berührung mitten im Feuer der Nähe, mit der ich mit dir gemeinsam sterben will.

… als Nicht – Zwei

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Leiser Gesang

Ja, es wirkt befreiend, das anzunehmen, was gerade ist. Egal, ob Trauer, Lachen oder was sonst noch so erscheint. Es ist vergleichbar mit Wackelpudding, der beim Erhärten zunächst die eine oder andere Luftblase eingeschlossen hat. Diese kommen dann (wann weiß wohl niemand), ausgelöst durch Vibration oder Energieanhebungen, unerwartet hervor.

Angst, Schmerz, Traurigkeit, ein Gefühl… All das kommt, geht wieder, kommt… Jede Blase löst sich auch wieder auf, siecht irgendwann einfach dahin.

Die dunkle Jahreszeit kündigt sich gerade an, die Zeit, um langsamer zu gehen. Es fliegen viele Raben und wenn man genau hinhört, bemerkt man, dass die Natur ruhiger wird. Bunte Blätter färben langsam das Bild dort draußen. Der leise Gesang der rauhen Zeit liegt in der Luft. Ich kann die Töne hören und ihren Duft bereits riechen.

Es ist die Zeit, es der Natur gleich zu tun und mehr in die Ruhe zu gehen. Die Nächte sind so klar und kühl, die Tage kürzer. Die Raben schwingen im Gesang des Schattens und der Dunkelheit, die sich immer mehr wie ein wehender Schleier niederlegt. Alles was geworden ist, muss nun gehen, allerdings mit der Gewissheit, dass wieder etwas Neues, Anderes auferstehen wird. Der Gesang wird leiser, während der Sommer von dannen zieht.

Doch vertraue, denn auch diese Zeit erzählt ganz eigene, wundervolle Geschichten.

Liebe das Ganze, weil das Ganze Liebe ist. Nichts ist besser oder schlechter und dieses Leben niemals unterbrochen. Schmelzen, Sterben, Geburt.

Kannst du den zarten, leisen Gesang hören?

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Anstrengendes Glück

Also, auch ich kann mal zur Shopping – Queen mutieren. Setz mich in einem großen C& A aus und du siehst mich die nächsten Stunden nicht. Da fliegen dann auch schon mal die Hosen. Stimmt, das kann ziemlich anstrengend sein, wobei ich grundsätzlich nur Dinge kaufe, die ich auch wirklich benötige. Ja, es macht Spaß. Es macht auch kurzfristig glücklich. Aber eben nur für einen Moment, wie ein Orgasmus beim Sex halt auch, lediglich ein Rausch. Man ist plötzlich so geil, will immer mehr davon.

Doch wer ist auf die blöde Idee gekommen, man könne Glück kaufen? Schon mal drüber nachgedacht? An jeder Ecke wird so getan, als ob man dieses Gefühl des Glücklichseins käuflich erwerben könne. Werbung an Bushaltestellen, in jedem Briefkasten, im Fernseher, im Internet etc. suggeriert uns dies täglich. Und fast alle fallen sie drauf herein. Das nächste Schnäppchen, die nächste Sensation, ein nächster Drink, mehr Erfolg, der nächste Porno und Plillen (ganz wichtig). Eine schier endlose Liste dieses Runs… Run auf die Extase, das Glück.

Ich wurde mal gefragt: Andreas wo ist deine Heimat? Wo bist du glücklich? Darauf sagte ich: Meine Heimat, mein Glücklichsein ist immer da, wo die Liebe ist!! Und die IST überall, nicht wahr?

Mach doch einfach mal ein Experiment. Verbringe stillschweigend einen gesamten Tag nur mit Dir. Als ich gestern bei dem genialen Song vom Boss Bruce Springsteen “The Ghost of Tom Joad” einfach nur still dagesessen habe, mit dem Blick in die Weiten des Himmels, schlich sich ein leichtes Grinsen über meine Wangen. Glück? Probier es selbst aus.

So einfach, ohne sich anzustrengen, sind Glücksgefühle kostenlos erhältlich. Selbst an Schokolade kommst du nicht so billig ran!

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Wahnsinn Leben

Einfach ein Wahnsinn! Oder irre ich mich da? Immer wieder haut es mich aus den Schuhen, wie und wohin das Leben mich so geführt hat. Staune, bin ergriffen und dankbar für alles, was mir gegeben wurde, was ich erleben und erfahren durfte.

Aufgewachsen bin ich sehr behütet, fast schon meditativ. Dort, wo ich ein ruhiges Leben, fernab vom öffentlichen Trubel, leben wollte. Doch alles kam anders. Bescheiden bei meiner Seele, wollte ich nichts in die Welt tragen, außer in meinem Traumjob in Freude zu arbeiten, ein bisschen schreiben… Nichts Spektakuläres.

Doch das ist mir wohl nicht gegeben worden. Da war doch eher die Rampensau, die aus mir raus wollte, trotz des stillen, inneren Kernes. Diese Stille hat mich auf der Bühne des Lebens sehr viel gelehrt. Auch, dass alles gut ist, wie es ist. Unzählige Momente der Dankbarkeit, alles so wild, abenteuerlich und vielfältig habe ich erfahren dürfen.

Da waren die Tränen bei so manchem Sonnenuntergang, beim Rauschen des Ozeans, so direkt und klar, jedes Mal etwas mehr. Ja, ich mag manchmal hart und direkt sein, doch wer mich sieht, weiß, dass ich ein gutes Herz habe, was ich auch selbst so sehe. Für alle anderen bin ich eben nur ein Arsch. Doch ich mache mir nichts daraus. Ich kann damit leben. Ziehe dann die Tür still hinter mir zu und gehe. Jeder hat im Kern ein gutes Herz, doch muss eben ein jeder Mensch auch seine Rolle in diesem Theater spielen, was immer aus tiefster Liebe geschieht, egal was es ist. Geschmeckt hat mir das sicherlich nicht immer, doch nach mir persönlich geht es hier nicht. Wir alle sind diese Liebe, im Ursprung, alle und alles.

Doch manchmal könnte ich über diese Kraft, von der wir nichts wissen, genauso kotzen. Denn sie ist es, die treibt. Immer und immer wieder muss ich ihr folgen, ohne Widerstand, weil sie es ist, die letztendlich bewegt. Oftmals sogar bedrohlich und am Rande des Wahnsinns, mit der Aufgabe zu erkennen: Du bist gescheitert!!
Trotzdem ein Kind Gotttes oder dessen Geliebte, benenne es jeder wie er will.

Ich wurde satt beschenkt, nicht mit Kohle, sondern mit Dingen, Begegnungen und Menschen, die damit nicht zu bezahlen waren, bis heute nicht bezahlbar sind.

Doch auch mich traf die Härte des Lebens. Leben, es macht was es will. Dieses kleine süße Miststück, es rockt, denn es ist alles, was man im Grunde hat, nur die kurze, nackte Zeit, hier auf diesem Planeten. Momente auf Momente!

Es ist sehr berührend und hat mich gelehrt, diese Augenblicke intensiv zu leben. Diese Liebe lebt. Sie ist lebendig. Sie ist einfach zu genießen in den Momenten, die sie schenkt. Besonders, wenn wir nichts mehr erwarten, völlig am Boden liegen, geschehen Wunder. Keine Chance, diese unvergleichbare Liebe, die nicht greif- und fassbar ist, festhalten zu wollen, denn damit würdest du ihre Schönheit zerstören.

Alle Momente davon, auch die beschissenen, selbst die vielen Stirb-Bevor-Du-Stirbst-Momente, die physischen Tode, alles ist ein heiliges Geschenk. Denkt da bitte immer dran.

Danke, dass es DICH da draußen gibt!
Das wollte ich nur mal gesagt haben.

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